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Pflegetipps für den Winter – so bleibt das Haar schön und gesund

In der kalten Jahreszeit gehören stylische Mützen und Hüte zu den primären Accessoires und sind obendrein praktisch, da sie vor Kälte schützen und obendrein ein aufwändiges Styling unnötig machen. Doch ist die wärmende Mütze nicht nur praktisch, sondern strapaziert das Haar und raut seine Oberfläche auf.

Um nicht auf die warme und trendige Mütze zu verzichten, einer Schädigung der Haare aber vorzubeugen, benötigt das Haar im Winter eine besonders reichhaltige Pflege und sollte nicht zusätzlich durch komplizierte Frisuren beansprucht werden. Neben der Mütze wirkt sich auch die trockene Heizungsluft, der heiße Fön oder der Wechsel zwischen Raumluft und Outdoor Kälte negativ auf die Haare aus und kann schnell zur statischen Aufladung und Frizz führen. Glänzende Haare – für viele Frauen im Winter nur ein Traum. Diese Tipps helfen Ihnen dabei, die kalte Jahreszeit ohne Haare in Form eines explodierten Sofakissens zu überstehen.

Mützen strapazieren die Haare

Mützen und Heizungsluft strapazieren Haare im Winter

Intensive Pflege ist das A und O

Beim Fönen laden sich gerade sehr dünne und feine Haare elektrostatisch auf und lassen sich nur schwer bändigen. Gerade im Winter fällt dieses Problem besonders auf, da Sie in der kalten Jahreszeit meist auf die Trocknung an der frischen Luft verzichten und schnell zum Fön greifen. Doch das muss nicht sein, denn mit wirkungsvollen Pflegeprodukten und einer wöchentlichen Haarkur können Sie sowohl Frizz, wie auch die statische Aufladung vermeiden und Ihr Haar wie gewohnt in Form bringen.

Nutzen Sie Intensivkuren, die in ihrer Zusammensetzung perfekt zu Ihrem Haartyp passen und nach Möglichkeit eine ölhaltige Pflegeformel verfügen.

Bei der Anwendung können Sie wie folgt vorgehen:
  •  massieren Sie die Intensivkur gut ein
  •  nutzen Sie eine Plastiktüte oder ein feuchtwarmes Handtuch für die Einwirkzeit (Wärme intensiviert die Wirkstoffe der Haarkur)
  •  verlängern Sie die Einwirkzeit um 5 bis 10 Minuten im Vergleich zur Packungsangabe.

Wenn Sie immer noch mit einem Heißluft Fön arbeiten, sollten Sie sich neu orientieren und auf einen Ionen Haartrockner setzen. Dieser gibt die Wärme über Heizdrähte ab und reichert die Warmluft mit negativen Atomen an, sodass eine Aufladung Ihrer Haare ausbleibt. Im Gegensatz zum herkömmlichen Fön wird die Luft auch nicht so heiß, dass Sie Ihre Kopfhaut oder das Haar durch die Fönwärme schädigen könnten.

Neben der Haarkur sollten Sie auch beim Shampoo und der Haarspülung auf Produkte achten, die wertvolle Öle enthalten und mit einer tief einziehenden Textur aufwarten. Vermeiden Sie Kombiprodukte, denn das Shampoo und die Spülung aus einer Flasche zeichnen sich nicht durch beste Qualität und pflegende Wirkung aus.

gepflegte Haare

Pflege ist ds A und O bei Ihren Haaren

Alternativen zu teuren Kosmetik-Produkten

Die Hausapotheke und Omas Tipps, haben in der Haarpflege einiges zu bieten. Es muss nicht unbedingt die teure Spülung oder Haarkur vom Friseur sein, wenn Ihr Haar wie nach einem Salonbesuch glänzen soll.

Eine Spülung können Sie zum Beispiel aus Grüntee mit Kamillenblüten aufbrühen und ins frisch gewaschene Haar einmassieren. Auch Apfelessig eignet sich, wobei Sie bei dessen Verwendung das Ausspülen aber nicht vergessen sollten. Mit einem Esslöffel Olivenöl können Sie der Haartrockenheit vorbeugen und erzielen einen sehr natürlichen und gesunden Glanz.

Tragen Sie sehr gerne Mützen und möchten auf das modische Accessoire nicht verzichten, sind platt gedrückte Haaransätze nicht zu vermeiden. Hier ist es besonders wichtig, dass Sie Ihr Haar mit einem kräftigenden Shampoo oder beispielsweise einer „Bierspülung“ aufbauen und für mehr Schwung und weniger plattes Haar sorgen. Meiden Sie Pflegeprodukte mit Silikonen. Auch wenn die Verpackung von einer Aufpolsterung und optischen Verdichtung spricht, beschweren diese Produkte das Haar nur zusätzlich und sorgen für eine noch plattere Frisur.

Ein kleiner Tipp zum Wasser:
Vermeiden Sie zu heißes Wasser und nutzen die handwarme Temperatur. Je heißer Sie Ihre Haare waschen, umso mehr begünstigen Sie die Austrocknung und die Stumpfheit der Haare.

Unterschätzen Sie den Einfluss der Bettwäsche nicht

Gerade im Winter bevorzugen Sie Bettwäsche aus Baumwolle, oder in Biber Qualität. Doch für Ihre Haare ist diese Entscheidung eine enorme Herausforderung. Raue Materialien sorgen für Haarbruch und Sie gehen beim Schlafen ein Risiko ein. Seide oder Satin haben sich bewährt und ermöglichen Ihren Haaren eine Nachtruhe, die entspannt und ohne die Gefahr von Haarbruch genossen werden kann. So sehr Sie sich schönes und glänzendes Haar wünschen, frieren müssen Sie nicht.

Wenn die Heizung Wärme spendet und als unangenehmen Nebeneffekt die Luft austrocknet, können Sie:
  • ein Schälchen mit Wasser auf die Heizung stellen
  • ätherische Öle für einen angenehmen Raumduft nutzen
  • und optional am Abend ein wenig Haaröl oder Olivenöl in die Haarspitzen geben.

Neben der Bettwäsche nimmt auch das Werkzeug zur Haarpflege einen wichtigen Bestandteil für gesundes und schönes Haar ein. Vermeiden Sie harte Bürsten aus Plastik oder Hartgummi und nutzen Holz- oder Naturborsten, die das Haar viel weniger angreifen und obendrein die statische Aufladung eindämmen. Wenn Sie die Borsten mit einem Hauch Haarspray einsprühen, beugen Sie dem Flug Ihrer Haare effizient vor und können Ihre Frisur wie gewohnt kämmen.

Haarbürste

Verwenden Sie besser Haarbürsten mit Naturborsten!

Vermeiden Sie unnötige Belastungen für Ihr Haar

Hitzeschutz richtig nutzen

Benutzen Sie einen Hitzeschutz bei Glätteisen und Co.

Glätteisen und Lockenwickler, zahlreiche Haarfärbungen oder streng gekämmte Frisuren sind im Winter nicht wirklich optimal für Ihr Haar. Beim Glätteisen trocknen Sie die Haare aufgrund der starken Wärmenentwicklung enorm aus und begünstigen Haarbruch. Gleiches gilt für Lockenwickler, bei denen Sie das Ergebnis mit dem Fön optimieren und für eine schnelle Trocknung mit lockigem Ergebnis sorgen möchten.

Haarfärbungen sollten in der kalten Jahreszeit nur bei dringender Notwendigkeit in Frage kommen. Greifen Sie lieber zu einer Pflegetönung, die Feuchtigkeit spendet und Ihrem Haar einen schönen Glanz verleiht. Unter der Mütze ist ein strenger Zopf zwar praktisch, bedeutet für Ihr Haar und die Kopfhaut aber eine zusätzliche Belastung. Durch das straffe Zurückkämmen und die anschließend darüber gesetzte Kopfbedeckung kann Schuppenbildung oder eine Lockerung der Haarwurzeln die Folge sein.

Wenn Sie zum Fest oder einem Abend auf der Piste eine trendige Frisur präsentieren möchten, sollten Sie auf die darüber gesetzte Kopfbedeckung verzichten. Pflegen Sie das Haar mit ölhaltigen Produkten oder greifen spontan auch einmal zur Handcreme, wenn Ihr Haar fliegt und Sie keine spezielle Haarpflege zur Hand haben.

Am wichtigsten aber ist: beugen Sie der Austrocknung und dem Haarbruch vor, in dem Sie für eine nicht zu trockene Luft in beheizten Räumen sorgen.

Bilder: Pixabay.com

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